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Kötzner zur Herbstmeisterschaft: „Habe nicht damit gerechnet“

 

Wer es in der Kreisliga Süd/West mit dem 1. FC Baunach hält, der darf sich in dieser Saison bislang überhaupt nicht beklagen, denn die Elf von Thomas Kötzner überwintert in ihrer zweiten Kreisligaspielzeit auf dem ersten Tabellenplatz. Nach zwei Auftaktsiegen bei der SpVgg Rattelsdorf (4:1) und zu Hause gegen den SV Wernsdorf 2 (1:0) folgten zwei Punkteteilungen gegen den SV Frensdorf 2 (1:1) und den Schwabthaler SV 2 (0:0), ehe es erneut zwei Dreier gegen den TSV Ebensfeld (4:0) und die DJK Stappenbach (2:1) zu feiern gab.

Mit nur drei Gegentoren steht der FCB auch in der Statistik der wenigsten Gegentore ganz oben - zusammen mit dem Aufsteiger aus Wernsdorf wohlgemerkt. Toptorschützin ist bislang Melanie Czepluch, die es auf vier Saisontore bringt und die damit für ein Drittel der Baunacher Treffer verantwortlich ist. Neben ihr stehen noch sechs weitere Spielerinnen in der Torschützenliste.

Nun ist man also Herbstmeister und hält damit einen Titel inne, für den man sich bekanntlich noch nicht viel kaufen kann, der aber mit Sicherheit noch einmal einen zusätzlichen Ansporn für die Rückrunde darstellt. Thomas Kötzner, der die Damen seit Februar 2016 trainiert, zeigte sich im anpfiff.info-Interview überrascht über den bisherigen Saisonverlauf, betont aber gleichzeitig, dass es mit Platz eins zur Winterpause noch längst nicht getan ist.

 

Herr Kötzner, Sie sind im Sommer in Ihre vierte Spielzeit als Trainer des FC Baunach gestartet. So gut wie jetzt standen Sie allerdings zu diesem Zeitpunkt noch nie da. Ein kurzes Zwischenfazit Ihrerseits?

Thomas Kötzner: Besser als im Moment kann es kaum laufen! Ich bin mit meiner Mannschaft sehr zufrieden. Wir rufen eine sehr gute Leistung ab und beweisen Moral, wie zum Beispiel beim 2:1-Sieg in Stappenbach, als wir nach einer schlechten ersten Halbzeit und einem 0:1-Rückstand zurück ins Spiel gefunden haben.

 

Worin sehen Sie die Gründe, dass es momentan so gut läuft?
Thomas Kötzner: Die Trainingsbeteiligung ist sehr hoch und die Stimmung in der Mannschaft ist gut. Wir sind zusammengewachsen.

 

Blickt man auf die Tabelle, so sieht man, dass es in der Liga sehr knapp zugeht. Es zeichnet sich ein Spitzentrio mit dem SV Frensdorf und dem Schwabthaler SV 2 ab. Waren die vorderen Ränge von Anfang an Ihr Saisonziel oder übertreffen Sie momentan sogar Ihre eigenen Erwartungen?
Thomas Kötzner: Das Ziel lag darin, eine Platzierung zwischen drei und fünf zu erreichen. Dass es natürlich so gut läuft, damit habe ich nicht gerechnet. In der Rückrunde wollen wir nun so lange wie möglich den ersten Platz verteidigen.

Mit bislang nur drei Gegentoren teilen sich der FC Baunach und der SV Wernsdorf 2 derzeit Platz eins in der Statistik der besten Defensivreihen. 

 

Machen wir einen Schwenk nach vorne. In der vergleichsweise langen Winterpause hätten Sie genug Zeit, um an der einen oder anderen Stellschraube noch zu drehen. Besteht dazu momentan überhaupt Bedarf?
Thomas Kötzner: Wir müssen uns in allen Mannschaftsteilen noch verbessern. Unser Hauptdefizit ist die Chancenverwertung. Mit der Vorbereitung beginnen wir dann Anfang Februar.

 

Gibt es denn irgendwelche Transfers für die Winterpause zu vermelden?
Thomas Kötzner: Transfers werden wir keine tätigen. Aber wenn sich uns jemand anschließen möchte, ist er immer herzlich willkommen!

 

Was würden Sie sich für sich und die Mannschaft für die Rückrunde 2019 wünschen?
Thomas Kötzner: Ich wünsche mir für meine Mädels und mich eine verletzungsfreie Saison, einen guten Start in die Rückrunde und natürlich weiterhin so viel Erfolg.

 

Beenden Sie abschließend bitte folgenden Satz: Mit dem 1. FC Baunach wird auch im Jahr 2019 weiter zu rechnen sein, weil…?
Thomas Kötzner: …wir immer für eine Überraschung gut sind!

 

Mal ehrlich:   mit Thomas Kötzner

 

Vom Fußball einmal abgesehen, in welcher Sportart würde Ihr Team wahrscheinlich eine gute Figur machen?
Als Laufgruppe. Ohne Ball läuft sich's leichter!

 

Was ist Ihnen lieber, ein 5:4 oder eine 1:0?
Ein 1:0! Unser Ziel ist immer "zu Null".

 

Wenn der Coach im "Eckla" einen Beinschuss bekommt, dann...?
So etwas passiert mir nicht! (grinst)

 

Hand aufs Herz, wer ist denn nach dem Training und nach dem Spiel der Spieler, der in der Kabine am längsten braucht und warum?
Elisa Eirich und Nicole Groh! Sie haben die Haare schön

 

Wenn ich Jogi Löw wäre, dann...?
...wäre ich zurückgetreten.

 

Wenn Sie Ihr Team mit drei Adjektiven beschreiben müssten, welche wären das?
Schön, chaotisch und lernwillig.

 

Fast fünf Monate ist die Winterpause lang. Wie vertreiben Sie sich die Zeit, damit Ihnen bis zum Frühjahr nicht langweilig wird?
Mit Joggen und Radfahren.

 

anpfiff.info wünscht dem 1. FC Baunach an dieser Stelle alles Gute für den weiteren Saisonverlauf und bedankt sich bei Thomas Kötzner für das Interview.


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